Schüleraustausch nach Polen – Juni 2019

Am 31. Mai standen wir aufgeregt am Bahnhof Werder, wissend, dass uns eine siebentägige, mit Kultur gefüllte Reise, bevorstehen würde. Nicht nur die Rundgänge durch die Altstadt, Neustadt und das Warschauer Ghetto, sondern auch die Besichtigung mehrerer kultureller Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Königsschloss, bereicherten unseren kulturellen und geschichtlichen Wissensstand über Polen. Viele nahegehende Geschichten machten die Besuche der Museen noch merkenswerter. Auch das gemeinsame Essen im jüdischen Restaurant “Shipudei Borek“ war für viele ein Highlight.

Am Montagmorgen machten wir uns dann auf den Weg nach Siedlce, wo unsere Gastschüler und deren Lehrerinnen uns bereits erwarteten. In der Schule lernten wir uns zuerst alle kennen, um später gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Wir befassten uns sowohl mit unseren Zukunftsvorstellungen, als auch mit denen der jüngeren Bewohner von Siedlce. Durch eine Umfrage konnten wir diese Vorstellungen im Rahmen des Projekts auswerten. Am Abend lernten wir unsere Gastfamilien kennen, die uns alle herzlich begrüßten. Das Programm wurde interessant und vielfältig gestaltet, so besichtigten wir unter anderem die Stadt Lublin und die nahegelegene Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers “Majdenek“. Uns berührte dieser Besuch sehr, da er uns das erste Mal das Ausmaß des Holocausts vor Augen führte.

Zudem trafen wir den Stadtpräsidenten von Siedlce und hatten die Möglichkeit ihm Fragen zu stellen. Doch wir beschäftigten uns nicht nur mit geschichtsträchtigen Orten, sondern auch mit der lebendigen Seite Polens. Viele polnische Jugendliche engagieren sich vielseitig, wie zum Beispiel die Schauspielgruppe von Siedlce, die uns mit dem Musical “Paparabababarapabum“ beeindruckte. Durch die locker gestalteten Abende konnten wir unsere Austauschpartner und ihre Freunde näher kennenlernen. Unsere anfängliche Nervosität verflog schnell, wir verstanden uns immer besser und der Abschied fiel uns allen schwer.

Klimatag am 17. Juni 2019

Das Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam bietet am 17. Juni 2019 einen „Klimatag“ für Schülerinnen, Schüler und die interessierte Öffentlichkeit an. Wissenschaftler der Universität und von Potsdamer Forschungseinrichtungen werden über den Stand der Forschung zu diesem aktuellen Thema berichten. Es besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen, und im Rahmen einer Podiumsdiskussion sollen kontroverse Standpunkte beleuchtet werden. Die Vorträge wenden sich vorrangig an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 13 und werden allgemein verständlich sein.

Hier geht es zum Programm www.physik.uni-potsdam.de

Quelle: www.physik.uni-potsdam.de

Der GRÜNEN-Trend zeigt sich auch am EHG

Während sich Europa und Brandenburg auf die anstehenden Wahlen am 26. Mai 2019 vorbereitete wurde am EHG bereits gewählt. Die Juniorwahl, unter der Leitung von Pierre Kabisch, zeigte bereits, was sich am Sonntag auf Europa- und Landesebene bewahrheitete: die großen Volksparteien erreichen die jungen Leute nicht mehr. Dafür kommt die Klimapolitik und grüne Energie der GRÜNEN bei 38,11% der JungwählerInnen an.

Von 564 Wahlberechtigte haben 450 gewählt. Damit liegt die Wahlbeteiligung bei beachtlichen 79,78%. Hier die gesamten Ergebnisse:

Studieren kostet Geld.

Mit dem Abitur steht der nächste große Lebensabschnitt schon in den Startlöcher. Manche denken da vielleicht auch an ein Studium. Man sollte aber auch immer die Kosten im Auge haben. Ein Stipendium kann einem einen Teil des Studiums finanzieren.

Herr Zube möchte daher auf ein Angebot im Internet aufmerksam machen.

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Fußballturnier

Fußballturnier der 7.-10. Klassen                                                                                                                       März, 2019

1. Turnier

Am 28.03.2019 fanden hier am Ernst-Haeckel-Gymnasium Werder zwei Fußballturniere statt. Sie wurden von 10 Jungen der 11. und 12. Klassen für jüngere Jahrgänge organisiert. Als erstes spielten die Mannschaften der 7. und

  • Klassen in jeweils 12min pro Partie gegeneinander. Die Turnierdauer belief sich auf die ersten beiden Unterrichtsblöcke. Insgesamt traten sechs verschiedene Mannschaften an, welche sich zunächst nach einem Spielplan, später im KO-System bis zum Finale, gegenüberstanden. Trotz dessen es auch ziemlich eindeutige Spielverläufe zu sehen gab, war die Spannung stets fester Bestandteil des Turniers. Auch die Fairness im Sport blieb keinesfalls auf der Strecke, was den Schiedsrichtern das Leben erkennbar vereinfachte. Szenen wie Torhütertore über das gesamte Spielfeld, direkte Eckentore, Strafstöße, aber leider auch ein vermutlicher Armbruch bleiben den dutzenden Zuschauern sicherlich noch lange in Erinnerung. Letzten Endes konnte sich die Mannschaft der 7A als formeller Sieger des Turnieres durchsetzen. Jedoch ist festzuhalten, dass ein jedes Team zum reibungslosen Gelingen mit viel Sport, Spaß und Freude beigetragen hat. Zudem wurden Urkunden für den besten Torhüter und den effektivsten Torschützen vergeben, welche das Turnier über beobachtet wurden.

Die Liste mit allen Platzierungen ist hierbei im Weiteren einzusehen.

Platz 1 7A
Platz 2 8B
Platz 3 8A
Platz 4 7S
Platz 5 7B
Platz 6 7C
Bester Torhüter Damon Danneberg
Effektivster Torschütze Lorenz Schmidt

2. Turnier

Anschließend zur Siegerehrung als Ende des ersten Turnieres, hatten nun die Klassen des 9. und 10. Jahrgangs die Möglichkeit, ihr fußballerisches Können unter Beweis zu stellen. Die Regeln blieben alle gleich, sowie das Turniersystem mit Halbfinale, Finale etc. Erneut traten nur sechs Mannschaften der acht potenziellen an. Dies war hierbei zum Teil auf den Zusammenschluss der Spieler der 10B und der 10C aufgrund mangelnder individueller Beteiligung zurückzuführen. Bereits mit dem Anpfiff des ersten Spieles war festzustellen, dass sich die älteren Jahrgänge im Vergleich zu den jüngeren deutlich körperlicher präsentierten. Auch die Technik, inklusive Ballkontrolle, erfuhr ein ganz anderes Level, was den Großteil aller Spiele wie eigene kleine Finals erschienen lies. Spannung pur! Diese heiße Wettkampfatmosphäre fand ihren Höhepunkt im 9-Meter-Schießen des Finales nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit. Nach wie vor war ein faires Auftreten das höchste Gebot aller teilnehmenden Mannschaften, was in Zusammenarbeit mit der spielereigenen Leidenschaft ein außerordentlich anseh- und genießbares Turnier erschuf.

Platzierungen/Auszeichnungen

Platz 1 9A
Platz 2 10A
Platz 3 9S
Platz 4 10Mix
Platz 5 9C
Platz 6 10S
Bester Torhüter Maximilian Lopens
Effektivster Torschütze Felix Steinbrück

Eine Woche auf den Spuren Brüssels – Europawoche am EHG

Werder (Havel) – Vom 18.03. bis 21.03. fand am EHG die erste Europawoche statt, die als Vorbereitung auf die Juniorwahl im Zuge der Europawahl nicht nur eine Vorbereitung mit europapolitischen Themen ermöglichen sollte, sondern auch generell allen Schülerinnen und Schülern aber auch Bürgerinnen und Bürgern die Chance bieten sollte, sich mit der EU und ihren Probleme zu beschäftigen. 

Dafür fand am 18.03. ein Politiktag in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung statt, bei dem die 10. Klasse und der PB Kurs der 11. Klasse aus verschiedenen europapolitischen Workshops wählen konnte. Unter der Fragestellung: „EU – wohin entwickelst du dich? oder auch „Brauchen wir eine europäische Armee?“ wurden die Ergebnisse nach knapp vierstündiger Arbeit im Foyer unter der Moderation von Vincent und Luise aus der 11.Klasse präsentiert. Sensibilisiert für die Probleme der EU waren kamen am 19.03. Kandidaten zur Wahl zum Europäischen Parlament in der Schule (u.a. Simon Vaut, SPD, Sergey Lagodinsky, Grüne oder Kay Martin, FDP) und stellten sich in 20minütigen Speeddatings den Fragen der Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen im Foyer – gestritten wurde vor allem über die Urheberrechtsreform der EU oder die Umweltpolitik. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion mit allen Kandidaten, in der 90 Minuten erfolgreich debattiert und diskutiert wurde. 

Am 20.03.2019 wurde dann die die Woche überspannende Problemfrage „EU – quo vadis?“ im Rahmen der Werderaner Gespräche am EHG zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern öffentlich diskutiert, Simon Vaut (SPD), Wolfgang Strengmann-Kuhn (Grüne, MdB) und Robert Martin-Montag (Spitzenkandidat der FDP für die neuen Bundesländer) sprachen über Zukunftsszenarien und den drohenden Umgang mit dem erstarkten Rechtspopulismus. Wer nach all diesen Möglichkeiten noch immer nicht genug hatte, konnte am 21.03.2019 in einer weiteren Ausgabe der Werderaner Gespräche am EHG erneut mit den Kandidaten zur Wahl zum europäischen Parlament sprechen und diskutieren. Dieses Mal war in der öffentlichen Debatte auch unter anderem Helmut Scholz aus dem Europäischen Parlament angereist und stellte sich neben den weiteren Kandidaten, die auch bereits am Dienstag in der Schule waren, in einer offenen Diskussion den Fragen und Hinweisen des Publikums. 

Nach insgesamt rund 20 Stunden Beschäftigung mit der Europapolitik wurde nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern die Chance gegeben sich bewusst auf die EU-Wahl vorzubereiten, auch die Schülerinnen und Schülern werden im Mai im Rahmen der Juniorwahl ihre Stimme abgeben und damit auf Basis der gewonnenen Eindrücke einmal simulieren, was es bedeutet, über Europa abstimmen zu können.  

von Pierre Kabisch

Fotos: Matti Karstedt (FDP), Pierre Kabisch

Wenn aus einer Frage Forschung wird -Junge Köpfe Werders

Werder(Havel) – Am Dienstag den 19. März 2019 begann um 16:30 Uhr das Kolloquium im Schützenhaus auf der Insel in Werder. Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen des Ernst-Haeckel-Gymnasiums stellten ihre Forschungsergebnisse aus zwei Jahren intensiver Arbeit vor. Das Kolloquium dient ausgewählten Schülerinnen und Schülern der Seminarkurse dazu, ihre schriftlich eingereichten kreativen und wissenschaftlichen Arbeiten zu reflektieren und zu verteidigen. Sie sollen somit auf das spätere Studium und die universitären Herangehensweisen vorbereitet werden.

Zunächst hieß Frau Buchwald, Biologielehrerin am EHG, alle herzlich willkommen. Neben dem 1. Beigeordneten der Stadt Werder Ch. Große, dem Vorsitzenden des Sozialausschusses G. Opitz und unserem stellvertretenden Schulleiter B. Zube, Lehrerinnen und Lehrer, kamen auch eine Vielzahl von Eltern, ehemaligen Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Fachkundige. 

Eingeleitet wurde der Nachmittagmit der Frage, ob eine vegane Ernährung Rheuma therapieren kann. Elisa Demuth demonstrierte dazu ihr Selbstexperiment „VEGIZIN“ anhand von Anschauungsmaterialien, wie Röntgen- und MRT-Bildern sowie Medikamenten gegen Rheuma. Es folgte Nora Hauswalds Vortrag, in dem sie über die „Gesellschaftsdroge Zucker“ sprach. Bevor sie begann, stellte sie die Quizfrage an das Plenum, wie viel Gramm Zucker ein Mensch pro Jahr wohl zu sich nähme. Sie selbst versuchte bei ihrer eigenen Ernährung 18 Tage auf industriell hergestellten Zucker zu verzichten und präsentierte ihre Ergebnisse. Ihr Fazit aus ihrer Arbeit ist: „Du bist wie du isst.“ Im Anschluss präsentierte Anna Bader ihre Ergebnisse zum Thema Stammzellenforschung im Zusammenhang mit der Organspende. Ein Thema, dass die ethischen Aspekte von Forschung und Leben beleuchtete und vor allem im Publikum auf großes Interesse stieß. Den letzten Beitrag zu diesem Bereich lieferte Laura Miketiuk. Sie verteidigte ihre Arbeit über das Thema „Weißer Hautkrebs“. Im Rahmen ihrer Forschung erarbeitete sie eine Umfrage, bei der sich herausstellte, dass speziell Frauen zu diesem Thema informierter seien als Männer. In anderthalb Stunden meisterten die Mädchen ihre Verteidigungen, trotz Aufregung, gut verständlich und interessant für das Publikum. 

Neben dem Bereich Medizin gab es noch den Bereich „Kreativer Umgang mit der Sprache“ anhand von zwei Buchvorstellungen, den Bereich „Psychologie“ und zu guter Letzt wurde es kreativ mit dem Bereich „Kunst-Körper und Raum“, in dem sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern die Frage stellte: „Kaufen oder selber bauen? – Brandschutzgerechte Möbel am EHG“. 

Zwischen den Hauptthemengebieten gab es 15-minütige Pausen, in denen sich die Zuhörer mit Essen und Getränken versorgen konnten. Der Stand wurde von den 12. Klassen organisiert mit dem Ziel, ihre Abiturkasse ein bisschen aufzufüllen. 

Rundum war es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein gelungener Abend und viele freuen sich schon auf die Forschungsergebnisse im nächsten Kolloqium: Junge Köpfe Werder

von Larissa Junge, Lana Helm und Laura-Sophie Zimmermann (EHG-Journalisten)

Live von der Nawi-Olympiade „Brennen für die Naturwissenschaft“

9:30 Uhr

Wir sind angekommen und brennen für die Naturwissenschaft.

10:20 Uhr

Zwei Gruppen mit je vier Schülern machen sich an die Arbeit. Eine Gruppe experimentiert, eine Gruppe schreibt Klausur. Das Thema ist die Verbrennung.

11:15 Uhr

Die Gruppen haben gewechselt. Alle sind hochmotiviert.

12:30 Uhr

Die Arbeit ist gemacht. Es beginnt die Experimentalvorlesung.

14:00 Uhr

Siegerehrung! 23 Teams haben teilgenommen.

Platz 7: Helena Geisler, Markus Neumann, Isabell Posegga, Sara Giese

Platz 8: Lennard Plock, Sander Wolff, Carl Kompos, Oskar Heuer

DialogP – oder: Im Gespräch auf Augenhöhe mit Landtagsabgeordneten

Foto: P. Kabisch

Wollten Sie nicht auch immer schon mal wissen, wie man den Breitbandausbau in Brandenburg verbessern könne? Oder warum man das Abitur nicht zentralisiert. Diese und weitere Fragen diskutierten Schülerinnen und Schüler der 10s und des PB Grundkurses der Klasse 11 die sechs Landtagsabgeordneten Dr. Saskia Ludwig (CDU), Klara Geymitz (SPD), Andreas Bernig (Linke), Thomas Jung (AfD), Marie Luise von Halem (Grüne) und Steffen Königer (parteilos) im Rahmen des Projektes dialogP.

In dieser Veranstaltung, die unter Schirmherrschaft der Landtagspräsidentin stattfindet, bereiten die Schülerinnen und Schüler selbstständig verschiedene Fragestellungen vor (u.a.: Soll in Brandenburg bis 2038 Braunkohle abgebaut weden? Soll der öffentliche Personennahverkehr in Brandenburg kostenlos werden?), zu denen Argumente recherchiert wurden. Am 01.03.2019 fanden sich dann die teilnehmenden Politiker und Schüler ein, um in rund zwei Stunden über ihre Themen zu streiten.

Von und für Schülerinnen und Schüler

Dabei wurde die Veranstaltung, die selbstständig von Lea-Marie Maiwald und Vincent Bartolain (11.Klasse) moderiert wurde, zunächst durch eine Begrüßung und ein Warm-up-Quiz eröffnet, in welchem sich die Schülerinnen und Schüler und die Politikerinnen und Politiker kennenlernen sollten. Danach befand sich immer ein Landtagsabgeordneter oder eine Landtagsabgeordnete für 10 Minuten an einem Thementisch, an welchem über das jeweilige Fachthema diskutiert wurde. Im Anschluss wurde gewechselt, wodurch die gesamte Breite an möglichen Argumenten erkannt werden konnten. In einer folgenden Abstimmung über die Themen wurden die Argumente ausgewertet und persönlich bewertet. Insgesamt wurde dabei gelobt, dass man sich mit den Politikerinnen und Politiker auf Augenhöhe befinden konnte und es wirklich fast ein kollegialer Austausch war. Auch die Landtagabgeordneten schienen Gefallen gefunden zu haben, da die Zeitgrenzen oft überzogen wurden und viele Diskussionen auch nach Ende der Veranstaltung vollzogen wurde. Nur, dass manche Themen fehlten, wunderte vor allem Klara Geywitz, die augenzwinkernd feststellte: „Dass die Legalisierung von Haschisch nicht diskutiert wurde, wundert mich“. 

von Pierre Kabisch  

Diskussion am EHG über Jugend und ihre Politikverdrossenheit

Am 28.02.2019 fanden die 3. Werderaner Gespräche am EHG im Foyer des Ernst-Haeckel-Gymnasiums statt. Unter dem Thema „Jugend und Politik-wie kann man sie wieder mehr für Politik begeistern?“ wurde zahlreich diskutiert und debattiert.

Foto: Lisa-Marie Weidner

Um 18 Uhr eröffnete der Politiklehrer Herr Kabisch die Veranstaltung, zu der Dr. Manja Schüle, Prof. Dr. Markus Gloe, Hans Jessen und Thilo Jung geladen waren. Gleich zu Beginn fragte er sie, welches Interesse sie selbst mit 14 Jahren an Politik hatten. Manja Schüle: „Ich wollte nicht, dass über mich bestimmt wird, ich wollte mitbestimmen.“  Der Journalist Jessen meinte hingegen: „Die wollten nicht jeden Scheiß mitmachen. Die wissen, was sie für relevant oder irrelevant halten.“  

Und damit war ein guter Einstig in dieses Thema gegeben, zu dem viele interessierte Besucher, Schülerinnen und Schüler erschienen waren. 

„Ich wollte nicht, dass über mich bestimmt wird, ich wollte mitbestimmen.

Eine weitere Frage war, ob es sinnvoll wäre, das Wahlrecht mit 16 Jahren in Deutschland einzuführen. Darauf begann eine rege Diskussion mit allen Beteiligten. Jessen äußerte sich dazu, indem er meinte, dass 16 eine Marke wäre, auf die man zusteuern könne. Der besonders bei der Jugend bekannte Podcaster Thilo Jung bemerkte ein wenig provokant: „Warum solltet ihr zu Hause bleiben sollen, während die Alten noch nicht mal mehr richtig denken können?

Im weiteren Verlauf ging es um die Umweltproblematik, insbesondere um den CO2-Ausstoß und Verpackungsmüll. Ein Schüler unserer Schule richtete folgende Frage an die Politikerin Manja Schüle: „Was genau tun Sie denn für unsere Umwelt?“ „Ich fahre jeden Morgen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln„, so die Abgeordnete. Daraufhin reagierte Thilo Jung: „Ich finde es traurig, dass wir uns damit zufriedengeben, dass wir einen beschissenen Umweltschutz haben als gar keinen.“

Mit Ende der Veranstaltung bedankte sich alle bei den Gästen und Dr. Manja Schüle warf noch ein, dass sie schon drei Klassen aus unserer Schule bei sich zu Gast in Potsdam hatte, um mit ihnen über Politik zu reden und zu diskutieren. Außerdem hatte sie schon einige Praktikanten aus unserer Schule bei sich. Von Politikverdrossenheit kann am EHG also nicht gesprochen werden.

Sie bot dem Politiklehrer weitere Zusammenarbeit mit den Jugendlichen an, mit der Begründung:

„Die Jugend ist unsere Zukunft.“

von rechts nach links: Prof. Dr. Markus Gloe, Dr.Manja Schüle, Hans Jessen, Tilo Jung, Luise 11. Klasse, Pierre Kabisch
Foto: P. Kabisch

von Lisa-Marie Weidner Journalismus-Kurs