Die Ermittlung

Eine szenische Lesung von Schülern der Deutsch-Leistungskurse JGST 12 und Lehrern zu Gunsten des Fördervereins des EHG.

  • Leitung: Frau Marx
  • Technik und Unterstützung: FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG
  • Richter: Robert Dambon
  • Staatsanwalt: Erik Anders
  • Verteidiger: Frau Heinicke
  • Zeugen: Torsten Spreer, Philipp Frenzel, Frau Föhlinger, Frau Lunderstedt, Frau Ziemer, Frau Weber, Herr Adolf, Frau Ballerstein
  • Angeklagte: Frau Hoffmann, Janine Kringel, Jaquline Grzybek, Frau Krüger, Herr Hauptmeier, Herr Reichel, Herr Kramer, Frau Stoof, Herr Pravemann, Herr Ritter, Sarah Kugler, Frau Ritter, Carolin Hesse, Nancy Schöning, Frau Buchwald







Ein Sommernachtstraum – Fleißige Helfer

Wir bedanken uns bei…

  • den Kunst-Grundkursen 11/I (Masken) und 11/II (Kostüme) (u.a. Sabine Frisch, Steven Lichtenberg, Serina Donelli, Stephanie Pritzkow, Katharina Fleschner, Carolin Hesse, Maik Schellhase, Janine Kringel, Franziska Pollak, Martin Behnke, Torsten Till und Steffen Christgau (Creative Producers of "Stalin"), Katja Wunderlich, Anke Neumann, Josefine Bertz, Peter Neumann, Niels Weißbach, Connstanze Fürst, Daniel Schumann, Paul Gündel, Markus Sturm Toni Wiemann, Christopher Noke, Benjamin Freiberg, …)
  • Regina Lunderstedt
  • der Stadt Werder Havel (Herr Bartsch, Frau Zander, Frau Heckendorf)
  • Herrn Zinnow und Herrn Raupach
  • Herrn Adolf
  • Eurovia UB4/ Herr Michendorf
  • Herrn Schmidt
  • Frau Born
  • dem Kurs Dartellen/Gestalte Klasse 10
  • der Band (Florian Metzdorf und Tino Welder)
  • der Projektgruppe 10B
  • Katharina Jeschke
  • Katja Orlowa
  • Peter Hartmann
  • Steffen Heinsch
  • Marei Recknagel
  • Janny’s Eis
  • Adolf Juche
  • Mark Maltucat (Technik)
  • Timo Schöps
  • Jacob Adolf und Steffen Christgau

… und bei allen helfenden Händen im Hintergrund

Ein Sommernachtstraum – Talk zum Stück

Robert Klinzmann

Werte Schüler und Lehrer,
heute gegen 20 Uhr war es soweit. Ein großes Schulprojekt wurde für die allgemeine Öffentlichkeit präsentiert und ich glaube ich kann sagen -> mit Erfolg.
9. 10 und 11 Klasse haben sich an dem Spektakel in verschiedenster Weise beteiligt, wobei natürlich die Schauspieler besonders hervorzuheben sind. Großes Lob von mir persönlich. Die Kulisse war wundervoll, jedoch hat die Akustik durch diverse Einflüsse etwas gelitten, was jedoch der Stimmung und dem allgemeinen Verständnis nichts ausmachte. Ich muss aber schon zu geben das es teils wirklich arg leise war, dennoch super gelungen.
Auch ein großes Lob der Schulband, besser gesagt den Anwesenden, die einen kleinen Blick in ihr Reportoire gaben. Mich würde es freuen, wenn sie öfters mal in Erscheinung treten, denn ich habe bisher leider nur sehr wenig von ihnen gehört (außer ihre Proben, wenn wir mal wieder im Raum 114 Physik haben *g*)
Also rund um eine gelungene Sache 🙂 Vielen Dank für diesen Abend und ich hoffe auf Kritiken usw.
Gruß Robert 🙂

(aus dem alten Schulforum)

Franziska Reimann

Sommernachtstraum an einem Sommertag
"Oh, Ines, warte mal kurz! Ich muss mich mal anders hinlegen. So gut, so geht es." Ich fühle mich wie in einer Sauna. Die Sonne knallt auf uns herab. Man fühlt sich wie in der Wüste und man hat das Gefühl, dass der Boden die Wärme extra noch speichert, wie eine Daunendecke. Wir warten darauf, dass das Theaterstück beginnt. Ab und zu sehe ich schon ein paar Schauspieler mit ihren lustigen Kostümen. Langsam füllt sich die Wiese. Wir waren schon recht früh da und wir haben extra einen Sonnenplatz genommen, denn wir wollen ja noch braun werden. Jetzt allerdings bin ich mir nicht mehr sicher, ob das so klug war. Es ist sehr heiß. Aber wenn mal der Wind bläst, ist es sehr angenehm. Von unserem Platz aus können wir die Bäume von oben sehen. Na ja, fast von oben. Auf jeden Fall kann man sehen, wie der Wind von einem zum anderen Baum weht und ihn so genau verfolgen. Das kommt mir alles so geheimnisvoll vor, wie in einer Zauberwelt. Aber das ist bestimmt nur wegen des Theaterstücks. Man kann spüren, wenn jemand neben einem läüft, so weich ist der Boden. Trotz der schönen Eindrücke wird es immer lauter. Gleich beginnt das Stück. Wir stellen noch das Wasser in den Schatten und legen uns bequem hin, als von oben viele Schauspieler herunterkommen und sagen "Handy aus!" Toll, jetzt darf ich wieder an meine Tasche gehen auf der ich liege. Dabei habe ich gerade so bequem gelegen. Endlich, das Theaterstück beginnt. Langsam haben sich alle hingesetzt. Und ich denke nur: "Sch…e! Warum habe ich keine Sonnenbrille!"

(im Rahmen eines Unterrichtsprojektes entstandene Rezension, von S. Christgau ins Netz gestellt)

Ulrike Cerajewski

Theaterstück in der Sommernacht
Ein schrilles Klingeln lässt mich zusammenzucken, als ob ich einen Stromschlag bekommen hätte. Endlich ist Mathe vorbei. Alle Schüler packen ihre Sachen ein und treten aufgeregt aus dem Klassenraum. Da wir uns um 9.00 Uhr treffen sollen, machen sich alle auf den Weg in das Foyer. Wie ein Rudel wildgewordener Tiere stürmen alle auf den Schulhof zum Ausgang. Nach einer kurzen Besprechung machen wir uns endlich auf den Weg. In meinen Gedanken lachen mich schon die Masken der Darsteller an. Ich kann an nichts anderes mehr denken. Doch die Gedanken werden mir aus dem Kopf gewischt, wie ein Scheibenwischer eine regennasse Scheibe freiwischt, denn nun stehen wir vor dem Eingang im Stadtpark. Der Eingang ist so kunstvoll hergerichtet, dass viele ihren Mund nicht mehr zumachen. Überall sind Plakate aufgehängt worden und wir müssen uns durch einen Irrgarten aus Schnüren kämpfen, hinunter durchkriechen und oben rüberklettern. Und jetzt sind wir da. Schnell suchen wir uns die besten Plätze. Alle sind sehr aufgeregt, wie bei einem WM-Spiel. Zwischen den Bäumen grinsen uns Pappfiguren an. Und jetzt geht es los. Mit weit geöffneten Augen staune ich über die verkleideten Darsteller. Ich kann nicht mehr klar denken, ich beobachte nur die anmutigen Bewgungen der tanzenden Elfen. Es sieht aus wie ein Ballettanz. Ich werde hin und hergerissen zwischen der Verzweiflung der Liebespaare und den perfekt dargestellten Akte der Schauspieler. Das Himmelszelt über uns verfärbt sich langsam dunkel und das Theaterstück neigt sich dem Ende zu. Alle Liebespaare sind wieder vereint. Die Darsteller werden blass von dem tosenden Applaus. Der Jubel ist so laut wie grollender Donner. Alle Schauspieler verbeugen sich. Für uns ist es jetzt Zeit zu gehen. Einen letzten Blick auf die Bühnenplattform werfen wir, bevor sie gänzlich hinter den Bäumen verschwindet. Auf dem ganzen Weg reden wir von nichts anderem mehr. Das Theaterstück war so gut, wie ich es noch nie erlebt habe.

(im Rahmen eines Unterrichtsprojektes entstandene Rezension, von S. Christgau ins Netz gestellt)

Cordelia M. Engelhardt

Mittsommernachtstraum
"Kommt ihr Elfen des Waldes und singt mich in den Schlaf!", ruft die Elfenkönigin mit zarter Stimme. Im Stadtpark Werder wird heute, am 13. 06., ein Theaterstück unter freiem Himmel aufgeführt. Die Kurse "Darstellen und Gestalten" haben sich wirklich große Mühe gegeben, den Sommernachtstraum zu inszenieren. Mir als Zuschauer gefällt das Stück wirklich sehr, vor allem die Kostüme beeindrucken mich. Die Elfenkönigin trägt ein langes Kleid, das grün ist, wie das Moos am Waldboden. Um den Hals trägt sie einen gelben Kragen, der aussieht wie von Blumen gemacht. Nachdem die Elfen die Herrin in den Schlaf gesungen haben, kommt, laut singend, ein Mensch mit Eselsohren anstolziert. Er wurde in einer vorherigen Szene vom Felsenherrscher verzaubert. Die Elfenkönigin, die ebenfalls mit einem Liebeszauber belegt wurde, wird von einem schrecklichen Gesang geweckt. Sie ist hingerissen von der, wie sie findet, himmlischen Stimme des fremden. Sogleich befiehlt sie drei Elfen, ihn zu bedienen. Die Elfen tragen weiße Röcke, die teilweise eingerissen sind und im Wind wie Schleier wehen. Die Elfen, die den Mann bedienen, haben sehr seltsame Namen: Senfkorn, Spinnweb und Butterblume, aber den Fremden belustigen sie nur und er macht, vor allem über Senfkorn, viele Witze. Schließlich beschließt die Elfenkönigin, sich zusammen mit ihrem Geliebten auf ihrem Blumenbett zur Ruhe zu legen. Sie ziehen einen Vorhang, wie eine Gardine, vor dem Bett zu und nun lacht mich in großen, weißen Buchstaben das Wort "PAUSE" an. Ich freue mich, denn nach mehr als einer Stunde Sitzen auf der zur Bühne abfallenden Wiese, habe ich doch Lust, mir die Beine zu vertreten. Ich freue mich schon auf die zweite Hälfte des Stücks und hoffe, dass die eben so gut wird, wie die erste.

(im Rahmen eines Unterrichtsprojektes entstandene Rezension, von S. Christgau ins Netz gestellt)

Hanna

Also ich muss sagen,dass mir das Theaterstück überraschenderweise auch richtig gut gefallen hat! die leute ham amokst gut gespielt, vor allen die, von denen man es am wenigsten erwartet…! Und nen großes Lob auch natürlich an Frau Marx, die das alles so professionell hingekriegt hat!
Freitag vormittag fand ich übrigens auch nicht so toll, wahrscheinlich, sollte man die Acht- und Siebtklässler, die da keinen Bock drauf haben, einfach zu Hause lassen. Und das mit den Akustikproblemen ging eigentlich, obwohls abends schon besser kommt! :o) Bis dann HANNA

(aus dem alten Schulforum)

Ein Sommernachtstraum – Aufführungsdaten

Alle Aufführungen fanden in der Freilichtbühne Werder (Havel) im Stadtpark statt.

Premiere am 12. Juni 2003 um 20.00 Uhr
Schulaufführung am 13. Juni 2003 um 10.00 Uhr und um 20.00 Uhr
2. Aufführung am 14. Juni 2003 um 20.00 Uhr

Ein Sommernachtstraum – Mitwirkende

Hauptfiguren
Puk/Philostrat Sandro Wolf
Oberon/Theseus Helmar Fasold
Hippolyta Josephine Linke
Titania Laura Domres
Hermia Daniela Nickel, Bianca Hartmann
Helena Christin Schulz
Lysander Robin Sigeris
Demetrius Michael Sube
Squenz Mandy Höne
Zettel Eric Vohn
Flaut Steffen Heimtsch
Schlucker Nora Hahn
Schnauz Michelle Rybacki
Schnock Vivien Rasso
Die Elfen
Weibliche Elfen Judith Cefold, Katrin Hocke, Frances Keding, Tina Berger, Linda Rosinski, Angelique Fabian, Susann Chelet, Josephine Linke, Anke Kaden, Sandra Buschmann, Michelle Rybacke, Julia Born
Männliche Elfen Bianca Hartmann, Robin Sigeris, Eric Vohn, Christin Schulze, Michaela Boez, Daniela Nickel, Mandy Höne, Nora Hahn, Bertine Spieß, Michael Sube, Vivien Passo

Medientheaterstück: Dazwischen

"Dazwischen" heißt das neueste Theaterstück des Darstellen und Gestalten-Kurses unter der Leitung von Frau Marx, das in Zusammenarbeit mit dem Nicolaisaal- Potsdam entstand. Erneut gelang es der begabten Theatergruppe des Ernst Haeckel Gymnasiums, ein einzigartiges theatralisches Bühnenstück zu entwickeln, das unter anderem mit Improvisationen zum Tod aufwartet.

Einmalig in dieser Aufführung ist die Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen dem digitalen Videosystem und den konventionellen Methoden der Theateraufführung. Zentraler Aspekt des Stückes ist es also, den Zuschauern die Verbindung zwischen dem traditionellen Medium Theater und dem Computer als ästhetisches Instrument nahe zu bringen.

Der Zuschauer hat also allen Grund zur Freude und kann der Aufführung bedenkenlos und mit gespannter Erwartung entgegentreten.

D.K.

Die Physiker

Im Mittelpunkt der Komödie "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt steht der im 20. Jahrhundert aufkommende Konflikt zwischen der Forschungsfreiheit des Wissenschaftlers, dem Missbrauch naturwissenschaftlicher Erkenntnisse durch die Politik, das Verhalten des Wissenschaftlers gegenüber den Auswirkungen seiner Forschung auf die Gesellschaft, sowie der Umgang mit seiner Verantwortung gegenüber der Menschheit und die Bewältigung von Schuld. Anhand des Beispiels dreier Physiker, die in der Nervenheilanstalt "Les Cerisiers" durch scheinbare Zufälle miteinander konfrontiert werden, wird . Das Stück ist hierbei mit paradoxen und grotesken Handlungssträngen durchzogen und weist mehrere komikhafte Elemente auf, welche die Hauptaussage Dürrenmatts ins Komische verzerren und letztendlich die Tragik des Stückes offenbaren. Die Handlung beginnt mit der Untersuchung des Mordfalles an einer der Krankenschwestern der drei Physiker Möbius, "Einstein" und "Newton", der durch "Einstein" selbst verursacht wurde. Im Verlauf des Geschehens stellt sich heraus, das keiner der drei Physiker wirklich verrückt ist, sondern sich lediglich im Sanatorium befindet, um eigene Ziele zu verfolgen:

Wilhelm Möbius, der mit der Entdeckung seiner "Weltformel" die Antwort auf sämtliche naturwissenschaftliche Fragen und Probleme gefunden zu haben scheint, spielt hierbei die bedeutendste Rolle. Sich der Gefahr eines möglichen Missbrauchs seiner Erkenntnisse bewusst, opfert er seine Freiheit und wählt ein isoliertes Dasein im abgeschiedenen Sanatorium, um eine mögliche Bekanntgabe seiner Forschungsergebnisse an die Öffentlichkeit zu verhindern und somit die Menschheit vor ihrer Vernichtung zu bewahren. Hierbei stellt sich ein starker Widerspruch in der Persönlichkeit Möbius‘ heraus, denn gleichzeitig ist er nicht fähig der Forschung zu entsagen und so ein Leben in Freiheit und ohne massive Einschränkungen der Lebensweise zu führen.

Im Gegensatz dazu offenbaren sich "Einstein" und "Newton"als Geheimagenten zweier unterschiedlicher olitischer Systeme, die Möbius zur Zusammenarbeit mit den Regierungen ihrer jeweiligen Länder auffordern. Dieser erkennt jedoch die aussichtslose Lage der Physiker, und überzeugt die beiden anderen Wissenschaftler von der Notwendigkeit ihres gegenseitigen Zusammenhaltes, um eine Publikation der Erkenntnisse Möbius‘ weiterhin zu unterbinden. In der Annahme, die Forschungsergebnisse Möbius‘ seien in der Irrenanstalt vor einem Missbrauch geschützt, erklären die Physiker sich schließlich bereit ein dauerhaftes Dasein im Sanatorium zu fristen. Die Komik in Dürrenmatts Stück kommt dadurch zum Ausdruck, dass sämtliche Bemühungen und Versuche der Physiker, Möbius Entdeckungen geheim zu halten und die Menschheit somit vor einer Katastrophe zu bewahren, von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind, da die Anstaltsleiterin Fräulein Dr. Mathilde von Zahnd sich selbst als verrückt herausstellt und mithilfe von Möbius Wissen die Weltherrschaft anstrebt.

Frauen 2000

In diesem, vom Darstellen und Gestalten-Kurs des Ernst-Haeckel-Gymnasiums aufgeführten Drama, dreht sich alles um die gesellschaftliche Rolle der Frau und deren Bedeutung in der Geschlechterdebatte: Der Zuschauer begibt sich hierbei auf eine Reise durch die Menschheitsgeschichte, angefangen vom Urbild aller Liebespaare (Adam und Eva) bis hin zur Entwicklung der postmodernen „Superfrau“ des 21. Jahrhunderts, und wird auf humorvolle Art und Weise mit dem Verhältnis zwischen Mann und Frau konfrontiert, das nicht nur einem zunehmenden Wandel unterzogen ist, sondern auch eine überraschende Wendung am Ende des Stückes aufweist.

D.K.

Unser Besuch in Hjørring vom 28.08 bis zum 01.09.02

Hallo alle zusammen, ich weiß ja nicht, ob ihr es schon wusstet, aber wir waren dieses Jahr mal wieder in Hjørring, ne? Aber mal Spaß bei Seite, ich habe ja eine Aufgabe von meinem Oberhäuptling, Herrn Müller, auferlegt bekommen. Zitat: "Berichtet über den Dänemarkaustausch plus Fotos!!" (Jawohl, Herr Oberfeldwebel!)
So wird es nun vollstreckt:

Die Fahrt nach Dänemark war nicht, wie von allen Beteiligten (bis auf unsere Begleiter) zuerst angenommen, langweilig, schrecklich, nervig o.ä., ganz im Gegenteil, wir hätten noch Stunden so weiter fahren können, da uns der Gesprächsstoff nie zu enden schien. Doch nach guten 11 Stunden Busfahrt, von 8.00 Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit bis 17.30 Uhr, kamen wir in Hjørring an. Für alle Geographiemuffel unter uns: Hjørring befindet sich auf der Insel Jütland, welche durch eine Brücke mit dem dänischen Festland verbunden ist. Etwas skeptisch stiegen wir aus unserem schönen, relativ warmen Bus aus. Zuerst fühlten wir uns wie ins kalte Wasser geworfen (im wahrsten Sinne des Wortes), aber unsere dänischen Freunde brachten uns so dann in das wirklich riesige Lehrerzimmer ihrer Schule. Zu eurer Information, diese Schule ist ebenso ein Gymnasium wie unseres. Dort wartete auf uns schon ein leckeres, vor allen Dingen reichliches Abendmahl. Anschließend fuhren wir zu unseren Gastfamilien. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie weit manch einer unser Gastschüler wegwohnte.

Raubtierfütterung, die Erste Aber schon am nächsten Morgen um 6.30 Uhr war für die meisten von uns die nacht zu Ende, damit wir auch ja pünktlich um 8.05 Uhr zum Unterrichtsbeginn da waren. In der ersten Stunde ( immer 55 min.) bekamen wir einen Einblick in die Kunsthistorie Dänemarks. Das heißt, man informierte uns über Realismus und Romantik in Gemälden, speziell in denen der Skagenmaler. In der folgenden Stunde durften wir, meist in 5er Gruppen, in unterschiedlichen Klassen hospitieren.

Aber jetzt kommt das aller Beste. Wir Tanzmuffel sollten doch tatsächlich, diesen für uns viel zu schwer erscheinenden " Les Lanciers" lernen! Also nein wirklich! ( s. Beweisphotos)

Vorm SkagemuseumWas glaubt ihr? Haben wir es gepackt? Ich verrate es euch: Mit viel Einfühlungsvermögen von Seiten Herrn Zinnows‘ und Herrn Müllers‘, und jeder Menge Wasser und Pflaster. Dieser Tanz besteht aus insgesamt 5 Teilen. Eins bis drei waren wirklich noch im Rahmen des möglichen, aber Nummer vier und fünf gaben uns noch große Rätsel, im Sinne der Durchführung, auf.
Nachdem wir auch diese anstrengende "Arbeit" hinter uns gebracht hatten, begaben wir uns zu einem "Meeting" beim Bürgermeister. Wir entspannten unsere müden, alten Gelenke und versuchten diesem netten Herrn zu folgen, welcher uns etwas über die Stadt Hjørring mitteilte. Allerdings hatten wir etwas Glück und der Stadtverwalter konnte fast perfekt deutsch.

Der Versuch Essen zu machenNach diesem letzten Programmpunkt konnten wir uns nun endlich der super Shoppingmeile in der City widmen und durch die Bars schlendern! Das Highlight an diesem Tag war allerdings eine absolut tolle Kanufahrt. Während manche perfekt ihre Paddel schwangen, mussten andere (wie meine Wenigkeit)wiederum nach der hälfte der Strecke aus Verzweiflung umkehren. Sicher war nur, dass keiner von unserer riesen Meute trocken geblieben war. Anschließend gab es noch ein berauschendes Grillfest am Fluss, mit vielerlei Köstlichkeiten… So ging unser erster von insgesamt 3 Tagen in Hjørring und Umgebung, zu Ende.

Der Lancier (na ja der Versuch) Der nächste Tag war wieder genauso voll mit Programmpunkten, wie der Erste. Zuerst besuchten wir die Technische Schule. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie es dort zu ging. Beispiel: An dieser Schule kann man verschiedene Berufe erlernen, u.a. Kfz- Schlosser. Als wir in eine der Werkstätten kamen, waren gerade 4 Wagen auf Hebebühnen untergebracht, zudem standen noch 2- 3 LKW `s in diesem Raum. Die Chemieräume waren voll von Geräten die man in der Chemie brauchen könnte.

Spuren im SandDer Grund für diese tolle Ausrüstung: Die Dänen zahlen 65% Steuern und diese können direkt an die öffentlichen Einrichtungen verteilt werden.(Ich glaub‘ ich zieh nach Dänemark…)

Nachdem wir uns wieder in unsere Realität zurück geholt hatten, fuhren wir nach Friedrichshafen in das Bunkermuseum. Dort befanden sich noch Überreste der deutschen Besatzung aus dem 2. Weltkrieg. Anschließend ging es nach Skagen, in das Museum der "Maler des Lichts", auch genannt die Skagenmaler. Dort mussten wir unsere am Vortag erworbenen Kenntnisse anwenden, was von jedem von uns mit Bravour bewältigt wurde. Dann führt uns unser Weg zu der Stelle, wo Nord- und Ostsee zusammen fließen.

Raubtierfütterung, die zweite Als wir dann am Abend so gegen 18.00 Uhr nach Hjørring zurückkamen konnten wir unsere Freizeit nun endlich etwas genießen. Wir gingen zum Italiener und gönnten uns erst mal eine Pizza däni. Manche gingen danach boulen oder in eine Stadtbekannte Diskothek. Unsere Tage waren lang und die Nächte viel zu kurz… Wir schreiben Samstag, den 31. August 2002. Am Vormittag hatten wir noch einmal kurz Freigang. Die Mädels nutzten dies noch für eine kurze Shoppingtour. Um 15.00 Uhr MEZ durften wir dann noch einmal unser Talent unter Beweis stellen. Die Photos, die ihr davon sehen könnt, mussten durch eine Reihe von Gremien um überhaupt für die Öffentlichkeit zu gelassen zu werden. Unendliche Peinlichkeit, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat, dürft ihr nun als erstes sehen.

Unsere GruppeNach dieser anspruchsvollen Tätigkeit, widmeten wir uns unseren Urinstinkten und fielen mit Heißhunger über das für uns zubereitete Abendessen her. Als wir unseren Hunger gestillt hatten wanderten wir mit unseren Gastschülern durch die Stadt und gingen dann noch in ein klasse Lokal mit super Musik. Am nächsten Morgen um Punkt 8.00 Uhr versammelten wir uns an unserem Bus, zur Abreise bereit und mit Wäscheklammern an den Augenlidern um nicht gleich wieder einzuschlafen.

Die Heimreise verlief ruhiger und gemütlicher als unsere Hintour, da jeder sich in eine Sitz im Bus zu kuscheln, um den versäumten Schlaf nachzuholen. Leicht zerzaust und etwas orientierungslos standen wir am Abend dann wieder vor unserer Schule. Ich glaube es war so gegen 18.15 Uhr MEZ.

Nun, dies war ein kleiner Ausflug in die Welt der dänischen Schüleraustausche!!
Viele Grüße
Euer Jule

Vorlesewettbewerb am Sally-Bein-Gymnasium in Beelitz

Am 24.01.08 machten sich 7 Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Beelitz, um dort unsere Schule zu vertreten. Hannah Ludwig 10B, Vanessa Bisky 9A,Armin Otto 8B, Marcel Schwenk, Alexandra Müller, Lena Eggert (alle Klasse5)Die Aufgabe, die zu bewältigen war, lautete, einen vorbereiteten Text ausdrucksvoll und pointiert vorzutragen. Da wir das geübt hatten und alle Teilnehmer schon die Tipps ihrer Klassenkameraden mit auf dem Weg nahmen, war das der leichtere Teil. Obwohl die Aufregung ganz schön zunahm, denn in der Eröffnungsveranstaltung, die übrigens toll vorbereitet war, erfuhren wir, dass noch 75 weitere Teilnehmer aus Potsdam und Berlin angereist waren. Die Organisation war perfekt, so dass jeder schnell die Gruppe, den Raum und die dort auf uns wartende Jury fand. Und schon konnte es los gehen. Jeder Teilnehmer trug seinen Text vor. Nach einer kurzen Pause musste der zweite Teil der Aufgabe gelöst werden, der von allen verlangte, einen unvorbereiteten Text zu lesen. Die Texte waren wirklich schwierig und wir mussten uns voll konzentrieren. Mit Stolz konnten wir feststellen, dass wir diese Aufgabe alle gut gemeistert hatten, denn der eine oder andere, der den ersten Teil sehr gut erledigt hatte, sah nun ganz schön alt aus. Leider konnten die Fünftklässler an der Abschlussveranstaltung nicht mehr teilnehmen. Aber für die Großen wartete eine Überraschung. Hannah Ludwig aus der Klasse 10B belegte in ihrer Klassenstufe den 1. Platz und in der Klassenstufe 10 bis13 den zweiten. Wir freuten uns alle mit Hannah und fuhren zufrieden zurück. Wir haben alle etwas erfahren und gelernt: Vorlesen macht Spaß und Zuhören noch mehr! Deshalb beschlossen wir, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sein wollen.

Schulpartnerschaft mit Hjørring

Im Herbst 1994 erhielt Herr Ritter Post von Schülern einer elften Klasse, welche Deutsch als Fremdsprache lernten und den Wunsch äußerten, sich mit Schülern von uns zu schreiben. So kam es, wenn auch teilweise sehr langsam, zu Briefkontakten.
Anfang März 1995 folgten Herr Ritter, Herr Zinnow und Ich einer Einladung der Deutschlehrerin Frau Graverholt nach Hjørring. Die Stadt liegt in Nordjütland und mit den umliegenden Dörfern 35000 Einwohner. Dort wurden wir mit großer Herzlichkeit empfangen und erhielten Einblicke in den Schulalltag des hiesigen Gymnasiums. Vom Bürgermeister der Stadt erfuhren wir, dass es städtepartnerschaftliche Beziehungen zwischen Werder und Hjørring gibt, welche über Wirtschaft geknüpft worden sind.

Mit den dänischen Kollegen vereinbarten wir, langfristig aufzubauen. So schrieben sich zunächst interessierte Schüler der Jahrgangsstufe 11 mit gleichaltrigen Dänen, im Mai des Jahres besuchten uns die Schüler in Werder und im September fuhren unsere Schüler nach Hjørring. Es wurden für beide Seiten erlebnisreiche Tage, man war bei Gastfamilien untergebracht und lernte Land und Leute besser kennen. Im Laufe der Jahre wurden die offiziellen Veranstaltungen zugunsten der Schüler auf ein überschaubares Maß reduziert, so dass mehr Zeit für private Unternehmungen blieb. Die Stadt Werder unterstützte uns bei den Begegnungen stets in großzügiger Weise, auch von unserem Förderverein erhielten wir finanzielle Zuwendungen.

In diesem Jahr (Stand: 2002) fand der achte Austausch statt, insgesamt haben an den Begegnungen über 400 deutsche und dänische Schüler teilgenommen.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei den Kollegen bedanken, die uns tatkräftig geholfen haben.

U. Müller

 

Klassenfahrten

In der 7. Klasse werden meist Ziele in der näheren Umgebung ausgewählt . Sie befinden sich alle im Land Brandenburg . Ziel der Klassenfahrt sollte sein, dass sich die Schüler näher kennenlernen.

In der 8. und 9. Klasse werden meist keine Klassenfahrten gemacht. Dafür wird in der 9. Klasse eine Sprachreise nach England angeboten.

In der 10. Klasse findet die Abschlußfahrt statt. Begehrte Ziele waren bis jetzt Italien, Spanien und Frankreich. Ab der 11. Klasse gibt es keine Klassenfahrten mehr, dafür werden Kursfahrten anbeboten, die sich nach jeden Fach individuell unterscheiden.

Visiting England

Our annual trip to England is really a highlight for each pupil of the 9th classes. Almost everybody takes part in it and you can say that you can really enjoy it despite of the permanent lack of sleep.
Impressing pictures, historic buildings and sights, breathtaking sceneries which you only know from textbooks etc can be experienced in reality.

In 2002 the trip took us via Calais, Dover(ferry) to England where we visited Canterbury first (Canterbury Cathedral, Canterbury Tales). Then we went to Hastings, the town in which the pupils live in host families.
From there our coach took us to a special place every day. To discovering London on a sightseeing tour (with interesting and humorous explanations by the coach driver), shopping in Covent Garden, Oxford Street or so, visiting the Tower of London and Saint Paul’s Cathedral left deep impressions.

For those who wanted to take photos as souvenirs Mme Tussaud’s wax figure museum offered good opportunities. Well, boxing with Mohammed Ali, flirting with Kylie Minogue or just being welcomed by Queen Elizabeth II, that is important, isn’t it?

Going to Speakers Corner and listening to the sometimes rather strange speeches was fun, but the best thing was the musical! This year we watched “Fame” and some pupils even had the chance to talk to one of the actors. As London is worth a visit we spend 2 days there.
Another trip took us to Beachy Head where everybody enjoyed the marvellous countryside, walked along the cliffs or just watched the world go by. After days full of action this was a pleasant, relaxing and silent experience.
We still had some time to look around Hastings and finally visited Walmer Castle where Queen Mum used to live.

All in all you can say that it was a wonderful voyage. Sure, it is not possible to improve the knowledge of the English language as the time is too short. But the aim of our trip is learning about/seeing/feeling/experiencing the British way of life.

And that’s what we did.